Drei Tools für erfolgreiches Onmichannel-Marketing

Online suchen, offline kaufen: Das wird immer mehr zum Standard. Um das Potential „Omnichannel“ voll auszuschöpfen unterstützen marketingrelevante Technologien das Konzept. Dabei stets im Fokus: der Kunde.

Die Grenze zwischen Offline und Online verschwimmt immer stärker. Omnichannel ist längst nicht mehr nur Trend. Bei Online-Marketing-Agenturen und deren Mandaten ist die Verknüpfung der beiden Welten inzwischen gängige Praxis. Mittels verschiedener Technologien lassen sich Aktionen im Omnichannel erfassen und können zu einem übergreifenden Konzept beitragen.

Messbarkeit von Store Visits

Oft suchen Kunden zu Hause am Computer oder unterwegs mit dem Smartphone nach Informationen über Produkte, gekauft wird dann aber doch stationär im Geschäft. Mit den Store Visit Conversions ermöglicht es Google herauszufinden, inwiefern Online-Anzeigen, die oft nur für Recherchezwecke genutzt werden, zu Kundenbesuchen und Käufen im Geschäft führen, und dies messbar zu machen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus den Store Visits Conversions können die Unternehmen ihr Werbebudget voll ausnutzen und ihre Online-Kampagnen noch effizienter steuern.

Was nach dem Klick geschieht: Conversion Tracking

Jeder Kunde ist einzigartig und möchte individuell über seinen bevorzugten Kanal angesprochen werden. Mittels Attributionsmodellierung können die verschiedenen Berührungspunkte in der Online-Werbung, z. B. auf Facebook-Kanälen oder Bannern, gewichtet werden. So wird die Aufmerksamkeit beim User zwar erregen, führt jedoch nicht unmittelbar zum Kauf. Jegliche weitere Kundenaktion, wie die Anmeldung zu einem Newsletter oder der Download einer App, kann über das Conversion-Tracking erfasst werden. Die datengetriebene Attribution lässt wichtige Einblicke in den Kaufprozess eines Nutzers zu. Touchpoints können somit optimiert und Budgetentscheidungen effizient getroffen werden.

Shop-Besuch als Conversion mit Local Inventory Ads

Smartphones und Tablets werden immer öfter als Shopping-Berater eingesetzt, -damit sich der Kunde vor dem Kauf über das Produkt informieren kann. Mit den Local Inventory Ads verbindet Google die Online-Anzeigenschaltung mit dem Offline-Ladengeschäft.
Der Nutzer sucht etwa mit einem Smartphone nach einem Parfüm. Über Google Shopping wird ihm angezeigt, dass das gesuchte Parfüm bei einem Händler in seiner Nähe verfügbar ist. Klickt der potenzielle Kunde nun auf die Anzeige, gelangt er auf die Verkäuferseite mit Informationen zu Produktdetails, Preis, Verfügbarkeit des Produkts, Kontaktmöglichkeiten sowie Öffnungszeiten und eine Wegbeschreibung zur Geschäftsstelle.

Entscheidungsprozess des Kunden begleiten

Da der Kunde mit dem Smartphone ein standortungebundenes Werkzeug zur -Informationsbeschaffung hat, sollten Händler unbedingt versuchen, den Entscheidungsprozess für einen Kauf von Anfang an zu begleiten. Den jeweiligen Präferenzen des Nutzers bezüglich Informationsquelle oder Kaufort sollte mit gezielten Marketingmaßnahmen in der Online-Präsenz entsprochen werden. Grundsätzlich müssen Unternehmen/Händler den Omnichannel-Ansatz in ihrer Unternehmensstruktur und -kultur verankern, um so ein ganzheitliches Denken (beginnend beim einzelnen Mitarbeiter) zu ermöglichen.