Messenger Marketing – Die Revolution der Kommunikation

Messenger Apps – allem voran der Facebook Messenger – sind rasant dabei, die wichtigsten Marketing Kanäle der Zukunft zu werden. Zeit, die neuen Sterne am Marketing Himmel näher zu betrachten und Erfahrungen im Umgang mit ihnen zu sammeln – um ganz vorne mit dabei zu sein.

Das Ziel aller Marketing Spezialisten ist es seit jeher in Kontakt mit potentiellen Kunden zu treten und mit der Zielgruppe ins persönliche Gespräch zu kommen. Newsletter und Social Media Kanäle haben die Möglichkeit eröffnet. Doch der neue Stern am Marketing Himmel – Messenger Marketing – macht es so einfach wie nie zuvor, das nun dauerhaft zu erreichen.

Messenger Apps haben die Sozialen Medien abgehängt

Durch Faktoren, wie fallende Preise für Daten-Volumina, moderne Technologien und auch günstige Smartphones, wurden mobile Messaging Apps zu Mainstream-Medien, die bei den meisten Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Die weltweit wohl am meist verbreitesten sind WhatsApp, Facebook Messenger, WeChat und Viber. Schon seit 2015 vereinen sie mehr Nutzer als die vier größten Social Media Netzwerke Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn zusammen. (Quelle: Business Insider)

Der Facebook Messenger hat derzeit ca. 1,3 Milliarden und WhatsApp ca 1,5 Milliarden Nutzer, von denen der Großteil täglich aktiv ist.

 

Im Gegensatz zu klassischen Social Media Netzwerken, die noch als reine Desktop Anwendungen gestartet sind, wurden Messenger Dienste schon von vornherein für die mobile Nutzung konzipiert. Tagtäglich versenden 91% der Teenager darüber Nachrichten. Auch bei den Erwachsenen sind es beachtliche 80%. (Quelle: Facebook) Schon lange geht es dabei nicht mehr nur um reine Text Nachrichten. Videos, Emojis, Gifs und in der jüngsten Vergangenheit vor allem auch Sprachnachrichten, kommen hier immer mehr zum Einsatz. Doch hier hören die Möglichkeiten noch lange nicht auf. Wer wissen will, was künftig noch ansteht, kann einen Blick auf die asiatischen Messenger WeChat, KakaoTalk oder Line werfen, die bereits jetzt innovative Wege zur Nutzer-Interaktion gehen.

Messaging means Business

Mit dem Facebook Messenger sind aktuell bereits über 20 Millionen Facebook-Seiten aktiv. Allein darüber werden monatlich mehr als 2 Milliarden Nachrichten von und an Unternehmen versendet. Hierbei sind auch automatisierte Nachrichten der inzwischen über 200.000 Chatbots enthalten, die für den Messenger entwickelt wurden. 53% der Menschen sagen, sie würden mit höherer Wahrscheinlichkeit Geschäfte mit einem Unternehmen machen, dem sie Nachrichten schicken können. Mehr als zwei Drittel der Menschen, die bereits über Chats mit Unternehmen in Kontakt stehen, gehen davon aus, dies in den nächsten Jahren noch wesentlich häufiger zu tun. (Quelle: Facebook)

Die häufigsten Gründe für die Kontaktaufnahme sind bisher Fragen zum Inventar, Bestellungen und Produkt-Verfügbarkeiten sowie Öffnungszeiten, Termin-Vereinbarungen und Anfahrt. Auch die Möglichkeit Produktfotos für Reklamationen oder Feedback auf einfachem Wege zu senden, wird gerne genutzt. Die Reaktionen auf Push Nachrichten der Messenger, fallen bisher äußerst positiv aus, was sich auch in den Öffnungsraten widerspiegelt. So liegen Öffnungsraten für automatisierte Newsletter, die per Messenger App versendet wurden, durchschnittlich bei über 80%. Klickraten bewegen sich mit 30% im völlig normalen Rahmen. Im Vergleich zu E-Mail-Newslettern sind die Antwort-Raten auf Fragen extrem hoch. So bieten Messenger die ideale Alternative, wenn die neuen Facebook Algorithmen einen Einbruch der organischen Reichweite verursacht haben.

1:1-Kommunikation wird zur Pflicht

Egal ob Mitarbeiter-Akquise, Marktforschung, Kunden-Gewinnung und -Service oder auch Lead-Generierung: Die Frage ist nicht mehr “ob” ein Unternehmen Messenger Dienste im Marketing einsetzt. Die Frage ist “wann”. Durch seine tiefgreifende Integration in die Architektur der Mutter-App und der Werbeanzeigen, ist der Facebook Messenger auf der Pole-Position, um einer der weltweit wichtigsten Marketing Kanäle zu werden. Aber auch ohne die Vorteile des “großen Bruders”, schafft es WhatsApp, besonders in Deutschland, ein enorm wichtiger Player zu sein. Anfang des Jahres wurde die Business App gestartet, sodass man gespannt sein kann, welche Asse WhatsApp noch so aus dem Ärmel schüttelt. Hierzu werden wir zu einem späteren Zeitpunkt sicher auch noch berichten.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass diejenigen Seiten, die neue Möglichkeiten zuerst adaptieren, von Facebook auch mit Reichweite belohnt werden. Wer sich also schon jetzt auf die neue Möglichkeit einlässt, profitiert gegenüber der Mitbewerber in jeder Hinsicht. Auch weil die Einstiegshürde für die “Zu spät Gekommenen” immer größer wird, je mehr Erfahrung und Leserschaft ihr Unternehmen bereits gesammelt hat. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht völlig klar, inwieweit Facebook diesen Kanal weiter monetarisieren wird aber, jedoch ist absehbar, dass sich hier noch viel tun. Die Devise lautet also: Besser nicht mehr zu lange warten, sondern auf den Messenger Zug aufspringen.

Wir helfen Ihnen gerne dabei! Kontaktieren Sie unsere Social Media Marketing-Expertin Petra Balzer unter petra.balzer@adamicus.de.